Osteoporose Risiko-Test

Rückenschmerzen und lockere Zähne (Parodontose) sind besonders bei Frauen nach den Wechseljahren oft ein Anzeichen von Osteoporose. Die Osteoporose wird aber auch bei Älteren durch eine Vielzahl von Medikamenten beeinflusst.
Bis zum 30. Lebensjahr lagert der Knochen das Mineral Kalzium ein. In der Jugend muss diese Kalzium-Bank als lebenslanger Vorrat aufgefüllt werden, damit sie bis ins hohe Alter reicht. Tagesbedarf: 1.000 mg/Tag in der durchschnittlichen Bevölkerung und älteren Menschen mit „65plus“, Schwangere und Stillende 1.300 mg/Tag, Frauen in den Wechseljahren 1.500mg/Tag.

Vorbeugung aus ernährungsmedizinischer Sicht:
Das Glas Milch (200 ml) am Tag reicht zur Vorbeugung (240 mg Calcium) nicht aus. Eine Scheiben Hartkäse (Mittelalter Gouda) oder ein Löffel geriebener Parmesan oder Mineralwasser (200 ml 70mg Calcium) decken den Bedarf zusätzlich. Abgerundet wird die Versorgung durch grünes Gemüse wie Grünkohl, Brokkoli, Fenchel sowie Orangen, Beerenobst. Auch in Saft- form wird das Kalzium aufgenommen. Phosphate, die sich in Cola, süßen Limonaden und Fertiggerichten finden, hemmen die Aufnahme des Kalziums im Darm.
Ab etwa vier Tassen Kaffee (200 mg Coffein) oder reichlich Alkohol wird Kalzium über die Nieren ausgeschieden statt zum Knochenaufbau zur Verfügung zu stehen.
Vitamin D ist mitverantwortlich, dass Kalzium aus dem Darm ins Blut aufgenommen wird. Eine halbe Stunde Sonne täglich und Spazieren am hellen Tag bauen das Vitamin D auf. In sonnenarmen Jahreszeiten kann zusätzlich eine Vitamin-D-reiche Ernährung mit Hering, Lachs, Heilbutt und Makrele den Vitaminspiegel anheben.

Vorbeugung aus sportmedizinischer Sicht:
Bring den Körper in Schwung, damit das Gleichgewicht zwischen Auf- und Abbau der Knochensubstanz erhalten bleibt. Besonders günstig sind Bewegungsarten wie Wandern, Walking, Gymnastik oder leichtes Krafttraining. Bewegen Sie sich den ganzen Tag, steigen Sie Treppen, machen Sie Besorgungen zu Fuß.

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